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Medikamente, Zigaretten, Alkohol, Pflege der Kopfhaut, Blutwerte, Essen und Kleidung: Dieser Ratgeber zeigt, was vor dem Eingriff sinnvoll ist und worauf Sie besser verzichten.
Gut vorbereitet ist nicht, wer am OP-Tag einfach pünktlich erscheint. Der Arzt braucht vorher ein klares Bild von Ihnen. Wie weit ist der Haarverlust fortgeschritten? Wie sieht die Entnahmezone aus? Wie steht es um Ihre Gesundheit, welche Präparate nehmen Sie, was möchten Sie erreichen? Aus diesen Antworten entsteht die Planung der gesamten Operation. Genauso viel Gewicht haben die Hinweise, die Sie für die Zeit davor bekommen. Wer sie befolgt, trägt selbst zum Gelingen bei.

Erstgespräch und Planung
Den Anfang macht bei Istanbul Vita eine Einschätzung durch den Arzt. Er schaut sich an, nach welchem Muster Ihr Haar ausfällt und wie ergiebig die Spenderzone ist. Auch die Beschaffenheit der Haare, der Zustand der Kopfhaut und Ihre Wünsche spielen eine Rolle. Danach entscheidet er, welches Verfahren zu Ihnen passt.
Meist kommen in diesem Termin weitere Punkte zur Sprache: wie viele Grafts nötig sind, welche Areale behandelt werden, wo die Haarlinie verlaufen soll, welche Reserven die Spenderzone bietet und wie der Behandlungsplan insgesamt aussieht.
Beurteilung des Gesundheitszustands
Im nächsten Schritt geht es um Ihre allgemeine Gesundheit. Gefragt wird etwa nach Herzproblemen, Diabetes, hohem Blutdruck, Allergien und früheren Operationen, ebenso nach allem anderen, was von Bedeutung sein könnte. Verschweigen Sie dabei nichts und antworten Sie so genau wie möglich. Nur so bemerkt das Team rechtzeitig, wo besondere Vorsicht geboten ist.
Bei Istanbul Vita werden vor dem Eingriff bei jedem Patienten Bluttests und ein EKG durchgeführt.
Medikamente und Nahrungsergänzung
Sagen Sie Ihrem Arzt vor dem Termin, was Sie regelmäßig einnehmen. Das gilt für Arzneien genauso wie für Vitamine und Nahrungsergänzungen, auch wenn sie frei verkäuflich sind. Der Arzt kann dann beurteilen, ob etwas davon den Eingriff stören könnte. Im Blick hat er dabei vor allem die Blutungsneigung und den Blutdruck.
Je nach Vorgeschichte und Wirkstoff bittet man Sie womöglich, bestimmte Mittel zu einer anderen Uhrzeit zu nehmen. Manche müssen vielleicht auch eine Weile vor der OP pausieren. Wichtig: Verordnete Medikamente dürfen Sie nicht auf eigene Faust weglassen oder anders dosieren. Jede Anpassung gehört vorher mit dem behandelnden Arzt besprochen.
Denken Sie außerdem ans Essen und Trinken. Häufig spricht nichts gegen einen leichten Imbiss am Morgen. Bekommen Sie jedoch eine Sedierung, kann es heißen, dass Sie rund 6 bis 8 Stunden vorher nüchtern bleiben sollen. In den Tagen vor der Operation sollten Sie zudem genug trinken.
Überlegen Sie sich schon vorab, was Sie am OP-Tag anziehen. Ein Oberteil zum Knöpfen oder mit Reißverschluss vorne ist praktischer als T-Shirt oder Pullover. Es lässt sich ablegen, ohne dass es über die frisch behandelte Kopfhaut streift.
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WhatsApp-Chat startenWas in der Zeit vor der OP besser wegbleibt
Haar- und Kopfhautprodukte
Färben Sie Ihr Haar in der Zeit vor der Operation lieber nicht. Scharfe Chemie und alles, was die Kopfhaut reizen kann, bleibt ebenfalls im Schrank. Das gilt ganz besonders, wenn der Arzt Sie eigens darauf hingewiesen hat. Am OP-Tag selbst gehört nichts auf die Kopfhaut: kein Spray, kein Gel, kein Wachs und keine Streuhaarfasern.
Alkohol und Zigaretten
Alkohol wirkt sich auf die Blutungsneigung und die Durchblutung aus. Nikotin verschlechtert die Durchblutung und bremst die Wundheilung. Legen Sie deshalb vor der OP eine Pause ein. Wie lange, sagt Ihnen der Arzt. Dieser Verzicht ist ein recht leichter Weg, unnötige Risiken in der Heilungsphase zu senken.
Sonne
Wer sich vorher zu lange in die Sonne setzt, riskiert eine rote, gereizte oder verbrannte Kopfhaut. Halten Sie Spender- und Empfängerbereich daher von direkter Sonne fern. Zeigt sich kurz vor dem Termin trotzdem eine Reizung oder ein Sonnenbrand, geben Sie dem Arzt Bescheid.
Mit der Vorbereitung ist allerdings erst die halbe Arbeit getan. Auch nach der Operation wartet eine eigene Pflegeroutine, und sie beeinflusst das Ergebnis nicht weniger.
Zum Schluss
Eine sorgfältige Vorbereitung erlaubt es, die Operation genau auf Ihren Fall zuzuschneiden. Haarausfallmuster, Spenderzone, allgemeine Gesundheit: Alles fließt ein. Untersuchungen, Laborwerte und jede Empfehlung des Arztes sollten Sie dabei ernst nehmen.
Meiden Sie in der Zeit davor Reizungen der Kopfhaut, starke Sonne, Alkohol, Rauchen und eigenmächtige Änderungen bei Ihren Medikamenten. Wie gut Eingriff und Heilung verlaufen, hängt am Ende davon ab, dass Sie sich an die Hinweise halten – vor der OP ebenso wie danach.
Fragen und Antworten rund um die Vorbereitung
Wie früh sollten Zigaretten und Alkohol vor dem Termin wegfallen?
Eine Pause schon einige Zeit vorher ist klug. Alkohol beeinflusst die Blutungsneigung. Zigaretten verlangsamen die Durchblutung und stören die Heilung des Gewebes. Wie lange die Pause dauern soll, legt der Arzt fest. Klar ist aber: Wer rechtzeitig auf beides verzichtet, beugt vermeidbaren Komplikationen in der Genesung am einfachsten vor.
Kann ich meine Dauermedikation bis zum Termin wie gewohnt fortführen?
Das kommt auf das Präparat an. Eine Haartransplantation bedeutet für die meisten nicht, dass sie ihre gesamte Medikation absetzen müssen. Vor dem Eingriff sieht der Arzt Ihre Liste durch und sagt Ihnen, ob etwas angepasst werden muss. Vitamine und Nahrungsergänzungen gehören mit dazu. Nehmen Sie verschriebene Arzneien so ein, wie sie verordnet wurden – es sei denn, Ihr Arzt gibt eine andere Anweisung.
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WhatsApp-Chat startenWelche Kleidung eignet sich für den OP-Tag?
Am besten ein Oberteil, das vorne geknöpft oder per Reißverschluss geöffnet wird. Beim Ausziehen bleibt der Kopf dann völlig unberührt. Direkt nach dem Eingriff ist die Kopfhaut empfindlich, und genau dann zahlt sich das aus.
Sind vor der Haartransplantation Blutuntersuchungen nötig?
Ja. Bei Istanbul Vita werden bei jedem Patienten vor der Operation Bluttests und ein EKG durchgeführt, ganz gleich, wie seine Krankengeschichte aussieht.
Darf ich mir vorher die Haare färben oder stylen?
Farbe, aggressive Chemie und andere Produkte, die die Kopfhaut reizen, lassen Sie vor der OP besser weg. Am Tag des Eingriffs muss die Kopfhaut komplett frei von Produkten sein.